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Agenda

 

Aufbauforum zur Regionalkonferenz

  • 30. Mai 2011, 19:00 bis 22:00 Uhr, Mehrzweckhalle Trüllikon.

 

Gründung Regionalkonferenz Zürich Nordost

  • 10. September, 09:00 bis 13:00 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben.


Forum Opalinus fordert Sondierbohrungen

Echte Vergleichbarkeit der Regionen gewährleisten

Trüllikon – 5. April 2011. In der Schweiz soll auf zusätzliche erdwissenschaftliche Untersuchungen verzichtet werden. Darüber informierte das Bundesamt für Energie (BFE) am 28. März 2011. Die organisierten Behörden in der betroffenen Region Zürich Nordost kritisieren diese Absicht und fordern das BFE dazu auf, für alle Regionen identische Voraussetzungen zu schaffen.

Aus Sicht des Forum Opalinus gibt es zum Thema Sicherheit bei geologischen Tiefenlagern keinen Kompromiss. Verena Strasser, Präsidentin des Forums Opalinus erklärt diese Haltung: „Die Standortfindung eines geologischen Tiefenlagers kann nur dann erfolgreich sein, wenn wir in den Vorabklärungen möglichst weit gehen.“ Und dazu zähle, dass für alle sechs möglichen Standortregionen identische Voraussetzungen geschafft werden müssen, um überhaupt vergleichen zu können: „Unsere Region Zürich Nordost ist mittels Sondierbohrungen schon sehr gut abgeklärt. Jedoch hat man beispielsweise in den Regionen Nördlich Lägern und Jura Ost noch gar keine Sondierbohrungen vorgenommen. Das ist so nicht haltbar!“ Gerade im Hinblick auf die grösstmögliche Akzeptanz der sicherheitsrelevanten Kriterien, welche für ein Tiefenlager erste Priorität geniessen muss, ist es notwendig, dass zu hundert Prozent Gleiches mit Gleichem verglichen wird.

Kenntnisstand ausgleichen für faire Ausgangslage


Bei der Standortfindung eines geologischen Tiefenlagers stand die Region Zürich Nordost („Bohrungen in Benken“) schon früh im Fokus der Aufmerksamkeit. Im Dezember 2002 erbrachte die Nagra hier den Entsorgungsnachweis, also jene Untersuchungen, die zeigten, dass die Lagerung von radioaktivem Abfall in einem Tiefenlager grundsätzlich möglich ist.

Das Forum Opalinus kämpft seit bald zehn Jahren dafür, dass dieser Fokus auch auf andere Regionen gerichtet ist. Gleicher geologischer Kenntnisstand ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein faires Auswahlverfahren.

„Wir erwarten“, so Verena Strasser weiter, „dass die federführende Behörde BFE die Nagra dazu auffordert, nicht nur seismische Messungen an der Oberfläche sondern gezielt auch notwendige Sondierbohrungen nachzuholen. Nur mit der nötigen Transparenz können wir die Regionen seriös auf sicherheitstechnische Tauglichkeit vergleichen.“

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